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Arbeitszeitzuschläge in Poool
Mit Arbeitszeitzuschlägen können Sie in Poool definieren, wie bestimmte Arbeitszeiten zusätzlich oder reduziert auf das Gleitzeitkonto angerechnet werden. So lassen sich z.B. Nachtarbeit, Wochenendarbeit, Feiertagsarbeit oder passive Reisezeiten automatisch mit einem Faktor bewerten.
⚙️ Systemvoraussetzungen
- Navigieren Sie in Poool zu
Zeiterfassung - Einstellungenund aktivieren Sie das Feature für Zuschlagszeiten.
- Nach der Aktivierung erscheint ein neuer Tab:
Zuschlagsperioden. Dort können Sie festlegen, ab wann und nach welchen Regeln Zuschläge angewendet werden.
Tipp: Starten Sie eine neue Zuschlagsperiode immer ab dem aktuellen oder nächsten Monat. So vermeiden Sie rückwirkende Neuberechnungen von bestehenden Zeitkonten.
📌 Zuschlagsperioden anlegen
Eine Zuschlagsperiode definiert, in welchem Zeitraum bestimmte Zuschlagsregeln gelten.
- Navigieren Sie
Einstellungen - Zeiterfassungin den ReiterZuschlagsperioden
- Erstellen Sie via
+Zuschlagsperiodeeine neue Periode Eine Zuschlagsperiode besteht aus: - Titel
- Von-Datum
- Bis-Datum optional
- Status aktiv oder inaktiv
- den zugehörigen Regeln
- Innerhalb einer Zuschlagsperiode erstellen Sie die konkreten Regeln. Eine Regel definiert den Geltungsbereich für:
- für die Wochentage
- für Zeiterfassungstypen
- Zeiträume
- Zuschlag/Abschlag in %
Beispielregeln

Regeln können nicht über Mitternacht hinweg definiert werden. Legen Sie dafür zwei Regeln an – z.B. eine Regel von 22:00 bis 24:00 Uhr und eine weitere von 00:00 bis 07:00 Uhr.
⏱️ Auswirkung auf das Gleitzeitkonto
Zuschläge wirken sich auf das Gleitzeitkonto aus.
Beispiel: Wochenendarbeit Eine Person arbeitet am Samstag 1 Stunde im Büro.
- Gebuchte Arbeitszeit: 1 Stunde
- Zuschlag: +100 %
- Gutschrift im Gleitzeitkonto: 2 Stunden
Die Projektzeit bleibt dabei weiterhin 1 Stunde. Der Zuschlag erhöht nur die Bewertung im Zeitkonto.
