Wie können wir helfen?

Gehälter im Reporting abbilden

Berücksichtigen Sie Gehaltskosten in der Kosten- und Liquiditätsplanung.

Personalkosten gehören in vielen Unternehmen zu den größten Kostenblöcken. Durch die Abbildung von Gehältern in Poool können Sie diese Kosten in der Quartalsauswertung, der Liquiditätsplanung und weiteren Auswertungen berücksichtigen.

Dadurch können Sie beispielsweise:

  • Personalkosten in Ihre Kostenplanung einbeziehen
  • den Deckungsbeitrag realistischer bewerten
  • Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen
  • Budgets und Forecasts besser planen
 

Poool bietet hierfür zwei unterschiedliche Möglichkeiten.

Methode
Geeignet für
Historie Gehalt
Automatische Verteilung der Personalkosten
Wiederkehrende Eingangsrechnung
Budgetierung und detaillierte Kostenplanung

Variante 1: Historie Gehalt

Bei dieser Variante werden die Gehaltskosten direkt am Mitarbeiter hinterlegt.

  • Navigieren Sie zu Unternehmen - Mitarbeiter - Stammdaten
  • Öffnen Sie den jeweiligen Mitarbeiter
  • Reiter Stammdaten auswählen
  • Bereich Historie Gehalt öffnen
  • + Hinzufügen wählen
  • Gültig-ab-Datum eintragen
  • Monatsgehalt hinterlegen
💡

Hinterlegen Sie das Bruttogehalt inklusive Arbeitgebernebenkosten, damit die tatsächlichen Personalkosten korrekt berücksichtigt werden.

Bei Gehaltsänderungen legen Sie einen neuen Eintrag mit einem neuen Gültigkeitsdatum an. Frühere Auswertungen bleiben dadurch unverändert.

Die Gehälter werden automatisch in den Reporting-Auswertungen berücksichtigt. Diese Variante eignet sich besonders, wenn Personalkosten möglichst automatisiert gepflegt werden sollen.

Variante 2: Wiederkehrende Eingangsrechnung

Alternativ können Gehälter als wiederkehrende Eingangsrechnung erfasst werden.

  • Navigieren Sie zu Buchhaltung - Eingangsrechnungen
  • Neue wiederkehrende Eingangsrechnung erstellen
  • Lieferant auswählen (z. B. Lohnbüro)
  • Monatliches Intervall festlegen
  • Startdatum definieren

Für eine möglichst realistische Liquiditätsplanung empfiehlt sich eine Aufteilung in mehrere Positionen.

Position
Beispiel
Nettogehälter
40.672 €
Sozialversicherung
15.400 €
Lohnsteuer und Abgaben
10.390 €

Dadurch können unterschiedliche Fälligkeiten besser berücksichtigt werden. Die Eingangsrechnung kann Projekten, Kostenstellen, Budgets oder Kostenaufteilungen zugeordnet werden und eignet sich besonders für Unternehmen, die Personalkosten detailliert auswerten möchten.

Welche Methode eignet sich wann?

Historie Gehalt

Empfehlenswert, wenn Sie:

  • Personalkosten automatisch verteilen möchten
  • möglichst wenig Pflegeaufwand wünschen
  • Gehaltsdaten geschützt verwalten möchten

Wiederkehrende Eingangsrechnung

Empfehlenswert, wenn Sie:

  • Personalkosten Budgets zuordnen möchten
  • eine detaillierte Liquiditätsplanung benötigen
  • Kostenstellen oder Projekte separat auswerten möchten

Auswertung

Beide Varianten werden in den Reporting-Auswertungen berücksichtigt. Je nach verwendeter Methode erscheinen die Personalkosten entweder

  • als automatisch verteilte Gehaltskosten aus den Mitarbeiterstammdaten oder
  • als Kosten aus Eingangsrechnungen.

Werden beide Varianten parallel verwendet, werden sie getrennt ausgewiesen.

Praxistipps

Liquiditätsplanung verbessern

Wenn Sie Gehälter über wiederkehrende Eingangsrechnungen erfassen, können Sie Gehälter sowie Steuern und Sozialabgaben getrennt anlegen. Dadurch werden unterschiedliche Zahlungszeitpunkte in der Liquiditätsplanung korrekt berücksichtigt.

Buchhaltungsexport

Werden Gehälter über Eingangsrechnungen erfasst, erscheinen diese auch im Buchhaltungsexport. Nutzen Sie hierfür einen eigenen Nummernkreis oder schließen Sie diese Rechnungen vom Export aus, um Doppelbuchungen in der Finanzbuchhaltung zu vermeiden.

Konnten wir hiermit helfen?
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