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Projekttyp: Ein unterschätzter Parameter mit großem Potenzial

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Projekttyp: Kleines Feld, große Wirkung

Viele Unternehmen nutzen den Projekttyp gar nicht oder nur halbherzig – dabei ist er einer der wirkungsvollsten Parameter für flexible Auswertungen. Warum? Weil er an vielen Stellen in Poool verfügbar ist: in Filtern, in Exporten und sogar als eigene Summenzeile in der Projektauswertung.

Doch ohne eine sinnvolle Zuordnung von Projekttypen fehlt Ihnen ein zentrales Werkzeug, um Projekte übergreifend zu kategorisieren und schnell auszuwerten – und das ganz ohne zusätzlichen Aufwand.

💡 How to Projekttyp

Der Projekttyp ist ein frei definierbares Kategorisierungsfeld, das direkt am Projekt hinterlegt wird. Administratoren können die verfügbaren Projekttypen eigenständig in den Einstellungen anlegen und verwalten.

Was den Projekttyp so wertvoll macht:

  • Überall verfügbar: Der Projekttyp ist in den meisten Filtern vorhanden
  • Export-ready: Er ist in den wichtigsten Exporten bereits enthalten
  • Zwischensummen: In der Projektauswertung kannst du dir pro Kunde Zwischensummen nach Projekttyp einblenden lassen
  • Kein Zusatzaufwand: Einmal am Projekt hinterlegt, steht er überall zur Verfügung
💡

Tipp: Der Projekttyp wird direkt am Projekt hinterlegt und kann von jedem Benutzer mit Bearbeitungsrechten gesetzt werden. Die Verwaltung der verfügbaren Projekttypen liegt bei den Administratoren unter EinstellungenProjekteProjekttypen.

✅ Vorteile im Überblick

  • Schnelle Filterung: Filtern Sie in der Projektübersicht, im Projektmanagement und in zahlreichen Reports direkt nach Projekttyp
  • Automatische Zwischensummen: Blenden Sie in der Projektauswertung eine zusätzliche Gruppierungsebene zwischen Kunde und Projekt ein
  • Export ohne Nacharbeit: Der Projekttyp ist in Exporten bereits als Spalte enthalten – Sie können in Excel direkt danach sortieren, filtern oder Pivot-Tabellen erstellen
  • Flexible Kundenreports: Liefern Sie genau die Auswertung, die Ihr Kunde benötigt (z. B. nach Budgetjahr, Produktgruppe oder Saison)
  • Umsatzziele: Definieren Sie Teilziele auf Projekttypebene und sehen Sie in der Zielauswertung, welcher Bereich wie viel zum Gesamtziel beiträgt
  • Sichtbar in der Projektnummer: Hinterlegen Sie beim Projekttyp ein Kürzel (z. B. „WEB“) und integrieren Sie dieses in Ihre Projektnummer – so erkennen Sie bereits an der Nummer den Projekttyp

🔄 Praktische Anwendungsfälle

Jahresübergreifende Budgets (Scope-Jahre)

Ein Konzern vergibt Ihnen ein Budget von 1,5 Mio. € für 2025. Sie starten Projekte, die diesem Budget zugeordnet sind. Ende 2025 ist noch Budget verfügbar, die Arbeit wird 2026 fortgesetzt. Für 2026 erhalten Sie zusätzlich einen neuen Scope mit anderen Themen.

Lösung: Legen Sie Projekttypen wie „Scope 2025“ und „Scope 2026“ an. So können Sie in der Projektauswertung sauber nach Budgettöpfen auswerten – unabhängig davon, wann die Projekte tatsächlich durchgeführt werden.

Projekttyp
Budget
Laufzeit
Scope 2024
2,0 Mio €
Restarbeiten bis Q1 2025
Scope 2025
1,5 Mio €
2025 + Restbudget 2026
Scope 2026
1,8 Mio €
ab 2026

Fachkompetenzen oder Leistungsarten

Situation: Ihre Agentur bietet verschiedene Dienstleistungen an – z. B. Webentwicklung, Beratung, Design oder Social Media. Sie möchten wissen, welcher Bereich den höchsten Umsatz generiert.

Lösung: Nutzen Sie den Projekttyp zur Abbildung Ihrer Kernkompetenzen. In der Projektauswertung sehen Sie sofort die Zwischensummen pro Bereich.

Produkte oder Produktgruppen

Situation: Sie verkaufen unterschiedliche Produkte oder Produktlinien und möchten schnell analysieren, welche Produktgruppe wie performt.

Lösung: Legen Sie für jede Produktgruppe einen eigenen Projekttyp an. So erhalten Sie in allen Exporten und Auswertungen einen direkten Überblick.

Saisons (Veranstaltungsbranche)

Situation: Ein Veranstaltungsunternehmen plant Events nach Saisons, z. B. Sommerfestivals und Winterevents. Die Wirtschaftlichkeit soll saisonal ausgewertet werden.

Lösung: Legen Sie Projekttypen wie „Sommer“ und „Winter“ an. In der Projektauswertung erscheinen automatisch Zwischensummen pro Saison.

Mandanten / Firmen (ohne Mandantentrennung)

Situation: Sie verwalten Projekte für mehrere Firmen oder Gesellschaften, nutzen jedoch keine separate Mandantentrennung in Poool.

Lösung: Verwenden Sie den Projekttyp als „Light-Version“ der Firmentrennung. So können Sie nach Gesellschaft filtern und auswerten.

Nicht-Kerngeschäft ausfiltern

Situation: Ihr Kerngeschäft ist Design, zusätzlich vermieten Sie jedoch Räumlichkeiten. Diese Mieteinnahmen verfälschen Ihre Kennzahlen.

Lösung: Legen Sie einen Projekttyp wie „Raummiete“ oder „Nebengeschäft“ an. In Reports können Sie diese Projekte gezielt ausfiltern und Ihr Kerngeschäft sauber analysieren.

🔍 Wo ist der Projekttyp überall verfügbar?

Bereich
Nutzung
Projektauswertung
Als Gruppierungsebene mit Zwischensummen pro Kunde
Projektmanagement
Als Filterkriterium
Zielauswertung
Für Teilziele auf Projekttypebene
Projektmanagement-Export
Als Spalte in jeder Zeile
Projektauswertung-Export
Mit Option "Summe pro Projekttyp"
Stundenmanagement-Export (Intern)
Als Spalte enthalten
Diverse weitere Exporte
Projekttyp ist standardmäßig enthalten

⚠️ Das sollten Sie wissen

Die Liste wird lang – und das ist in Ordnung

Wenn Sie den Projekttyp je Kunde unterschiedlich einsetzen, wird die Liste der Projekttypen mit der Zeit länger. Das ist unproblematisch, solange Sie sich dessen bewusst sind.

Wichtig:

  • Projekttypen können nicht deaktiviert werden
  • Projekttypen können nur gelöscht werden, wenn sie noch keinem Projekt zugewiesen sind
  • Ist das Mülleimer-Symbol grau, wird der Projekttyp bereits verwendet
 

💡 Tipp: Definieren Sie im Vorfeld eine klare Namenskonvention, z. B. mit Präfixen wie „2025_Scope“, „2026_Scope“ oder „KundeA_Budget2025“.

Ein Projekt = ein Projekttyp

Ein Projekt kann immer nur einen Projekttyp haben. Für zusätzliche Kategorisierungen empfehlen sich Tags – diese sind flexibler, da einem Projekt mehrere Tags zugeordnet werden können.

Keine Massenbearbeitung

Der Projekttyp kann nicht per Massenbearbeitung geändert werden. Er muss in den Projekteinstellungen jedes Projekts einzeln angepasst werden.

 
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